securious - Digital und automatisiert: Aktuelle IT-Gefahren überblicken und richtig reagieren.

Unternehmen können durch securious den Stand der eigenen IT-Sicherheit ermitteln und erhöhen. Im ersten Schritt werden alle potenziellen Bedrohungen erfasst und durch einfache Fragen und automatisierte Scans das IT-Sicherheits Niveau ermittelt. Darauf basierend werden konkrete Empfehlungen und Maßnahmen erstellt, die eine Verbesserung der IT-Sicherheit ermöglichen.

1. Wie erklärt ihr euren Großeltern, was ihr macht?

Wir haben eine Software programmiert, mit der Unternehmen Bedrohungen Ihrer IT ermitteln und sich mit den richtigen Maßnahmen dagegen absichern können.

2. Wer ist alles im Team und was sind die verschiedenen Aufgaben?

Alex Zinelis
ist Gründer von Securious und kümmert sich um die Bereiche Produktentwicklung, Sales und Kundenbetreuung.

Benjamin Schleier
ist der zweite Gründer von securious und kümmert sich um die Bereiche Marketing, Sales und HR.

Jerric
ist unser Lead Developer und kümmert sich darum, dass im Frontend und Backend alles rund läuft.

Marcel
ist als Praktikant im Online-Marketing bei uns tätig und hilft uns in den Bereichen Social Media, Blog und weiteren Marketingmaßnahmen große Reichweiten zu erzielen.

3. Wie ist die Ideen zu eurem Start-up entstanden?

Anfangs waren wir auf der Suche nach einem Geschäftsmodell im Bereich der IT-Sicherheit. Wir hatten eine große Liste potenzieller Ideen und schätzten diese nach Aufwand und Realisierbarkeit ein. Dann strichen wir so lange Ideen weg, bis eine übrig blieb. Das war dann die, bei der wir das größte Potenzial im Markt sahen. So erkannten wir für uns die Nische, sich auf IT-Security Basischecks zu fokussieren und darin richtig gut zu werden. Als wir später in unserer Finanzplanung merkten, wie schwer es ist, ein reines Dienstleistungskonzept zu skalieren, war uns klar: Wir müssen radikal umdenken und einen Weg finden, all das zu automatisieren und digitalisieren.
So ist das Geschäftsmodell zu securious entstanden. Heute können wir unsere Kunden eigenständig durch verschiedene Szenarien von Bedrohungen führen und anhand von automatisierten Checks, aber auch unter Berücksichtigung von Fragebögen ganz individuell das Niveau der IT-Sicherheit feststellen.

4. Was waren bisher die größten Herausforderungen?

Anfangs viel es uns schwer, eine Software zu bauen, die das Potenzial hat, einen IT-Security Basischeck ohne Berater vor Ort abzubilden. Dafür mussten wir viel Recherchearbeit betreiben, mit vielen Experten sprechen und einen guten Frage- & Maßnahmen-Pool aufbauen.
Da wir darauf so fokussiert waren, verloren wir erstmal ganz auf den Augen, mit unseren Kunden zu sprechen. Dank Ignition wurde uns klar: Wir müssen die Kunden viel aktiver in unseren Entwicklungsprozess einbeziehen. Das führte dann zu über 100-Std. Kundeninterviews. Auch Kritik aufzufangen und darauf zu reagieren, war zeitweise wirklich herausfordernd.
Und zu guter letzt - klar: Am liebsten wären wir schon gestern mit dem perfekten Produkt fertig. Auch mal ein MVP nach außen zu tragen, selbst wenn noch nicht alle Features perfekt sind - das ist uns am schwersten gefallen.

5. Was war der schönste Moment in der Gründungsphase?

Das erste mal unser MVP einem Kunden zeigen und realisieren: Die Maßnahmen und Vorschläge helfen unserer Zielgruppe echt spürbar weiter.

6. Wie habt ihr vom Ignition-Programm erfahren?

Der Co-Working Space Startplatz war uns ein vertrautes Umfeld. Wir waren (vor Corona) regelmäßig bei Veranstaltungen und so wurden wir früher oder später natürlich auch auf Ignition aufmerksam. Dass es Ignition nun im Special-Batch mit Vodafone gab, war für uns dann das klare Signal: Wir müssen uns Bewerben!

7. Wie empfandst du bzw. ihr den Bewerbungs- und Auswahlprozess von Ignition?

Der Bewerbungs- und Auswahlprozess von Ignition war sehr angenehm und vor allem schnell. Nur wenige Tage nach der Deadline für die Einreichung unseres Pitch-Decks, kam schon die Mitteilung, dass wir dabei sind! Und der darauffolgende Pitch vor der Jury war auch gut organisiert. Besonders gut fanden wir, dass zahlreiche und auch kritische Fragen gestellt wurden. Nachdem wir auch die Jury schlussendlich überzeugt hatten, ging es im nächsten Monat schon mit der spannenden Onboarding-Woche weiter.

8.Was war bisher die beste Erkenntnis, die ihr aus dem Programm mitnehmen werdet?

Unsere bisherige Lieblings-Erkenntnis war: Wir hätten ab Tag 1 mit Kunden sprechen können. Es muss dafür noch gar keine Zeile Code getippt sein. Die Kundengespräche waren für uns sehr aufschlussreich.

9. Wie beurteilt ihr die Startup-Szene in Düsseldorf und was wünscht ihr euch noch?

Wir beide sind Bochumer und kennen die Startup-Szene im Ruhrgebiet. Dort wächst die Szene derzeit spürbar, aber in Düsseldorf ist alles natürlich viel größer und die Qualität der Startups und des Umfelds ist wirklich sehr gut. Wir hoffen, dass weiterhin solche Programme angeboten werden und daraus in den nächsten Jahren das eine oder andere Unicorn “Made in Düsseldorf” entsteht.

10. Wobei können wir und unsere Community euch derzeit weiterhelfen?

Wer jemanden kennt, der schon mal Opfer von Cyber-Angriffen war oder die Sicherheit seiner IT noch nicht im Griff hat: Meldet euch gerne! Ansonsten freuen wir uns auch über jeden virtuellen oder persönlichen Kaffee und den Austausch mit interessierten Gründern, Investoren oder potenziellen Crew-Mitgliedern.

Sonstige Fragen:

Unverzichtbare Tools im Arbeitsalltag?

Unser Projektmanagement-Tool ClickUp sowie Slack zur Kommunikation im Team.

Welches Buch könnt ihr Gründern empfehlen?

Eines der ersten Bücher, die wir (Alex & Benjamin) rund um das Thema Gründen gelesen haben, war das „The 4-hour Work Week“ von Tim Ferriss, welches uns wirklich motiviert hat zu Gründen. Zwei weitere interessante, aber auch zum Teil kontroverse Bücher, die wir gelesen haben, sind „Unscripted“ und „The Millionare Fastlane“ von MJ Demarco.

Eure Informationsquellen im Netz?

Das meiste Wissen beziehen wir über Google, speziell für unser Produkt natürlich aber auch in Fachforen und vom BSI. Speziell für Startup-Infos finden wir das Startup-Playbook vom Y-Combinator echt empfehlenswert. In mancher Hinsicht ist das Silicon Valley uns dann doch noch ein paar Schritte voraus. (Link: https://playbook.samaltman.com/)

Vielen Dank für das Interview!

Ihr wollt mehr über Team securious erfahren? Dann schaut auf ihrer Internetseite vorbei: https://securious.de

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